2020 sind Bürgermeisterwahlen: Die DZ hat vorab nachgefragt, welche Pläne die aktuellen Amtsträger haben.

KREIS DÜREN Im Herbst 2020 werden die Bürger wieder an die Wahlurnen gerufen, um ihre Stimmen für die Bürgermeisterkandidaten und die Gemeinde- und Stadträte abzugeben. Machen die Bürgermeister im Kreis Düren weiter? Unsere Zeitung hat nachgefragt.

Marco Schmunkamp (parteilos) wird im kommenden Jahr wieder um das Amt des Nideggener Bürgermeisters kandidieren. Dazu habe er sich im Herbst entschieden, nachdem er gesehen habe, dass Familie und der Beruf als Bürgermeister miteinander vereinbar seien. Denn diese Frage habe für ihn an erster Stelle gestanden, schließlich sind seine beiden Kinder in seiner ersten Amtszeit zur Welt gekommen. „Ich möchte in Nideggen noch etwas bewegen, die strategische Entwicklung weiter begleiten. Es sind viele Projekte im Gang, die nicht nach fünf Jahren beendet sind.“
Auch Jörn Langefeld (parteilos) macht seinen Job als Bürgermeister der Gemeinde Inden trotz aller politischen und juristischen Streitigkeiten gerne – und will das auch über 2020 hinaus. Er wolle die Kommune weiter voranbringen und finde die Aufgaben seines Amtes sehr interessant und spannend, weil er unmittelbar etwas bewegen könne.
Naturgemäß fällt eine frühzeitige Positionierung den parteilosen Bürgermeistern leichter, aber auch Joachim Kunth, CDU-Bürgermeister in Vettweiß, will weitermachen: „Ich habe noch viele Ideen im Kopf, und die Arbeit als Bürgermeister macht mir Spaß.“
Heinrich Göbbels (CDU), Bürgermeister von Langerwehe, verweist noch auf ausstehende Gespräche mit der Partei. Ein „ich bin nicht abgeneigt“, lässt er sich dann aber doch noch entlocken.
Die anderen CDU-Bürgermeister Paul Larue (Düren), Dr. Timo Czech (Nörvenich) , Axel Buch (Hürtgenwald), Georg Gelhausen (Merzenich) und Ingo Eßer (Kreuzau) äußern sich noch nicht zu ihrer Zukunft, auch Niederziers Bürgermeister Hermann Heuser (SPD) möchte sich erst in der zweiten Jahreshälfte positionieren.
Heimbachs parteiloser Bürgermeister Peter Cremer hat schon im vergangenen Jahr bekannt geben, nach 51 Jahren im Dienst der Stadt, davon dann sechs als Bürgermeister, nicht mehr weiterzumachen.

(smb/cro)

Quelle: AZ