Interkommunales Gewerbegebiet Düren-Langerwehe

17 März 2014
Hans-Joachim Riediger, Fraktionsvorsitzender FDP-Fraktion Langerwehe

Hans-Joachim Riediger, Fraktionsvorsitzender FDP-Fraktion Langerwehe

Die Parteivorsitzenden der CDU aus Langerwehe und Düren haben in der Presse verkündet, dass sie ein interkommunales Gewerbegebiet zwischen dem Stadtteil Echtz und den Ortschaften Luchem und Obergeich entwickeln wollen. Gleichzeitig gehen Sie davon aus, dass der Autobahnanschluss nahe der Ortschaft Luchem bereits Anfang 2016 eröffnet werde und zu diesem Zeitpunkt mit der Vermarktung des neuen Gewerbegebietes begonnen werden könne.

Achim Riediger, Fraktionsvorsitzender der FDP im Rat der Gemeinde Langerwehe, merkt hierzu an: Es gehört schon viel Optimismus dazu, davon auszugehen, dass der Autobahnanschluss Anfang 2016 zur Verfügung steht. Aktuell ist nicht einmal die Finanzierung dieses Projektes gesichert. Von einer Vermarktung dieses Gebietes ab 2016 zu sprechen ist schon mehr als vermessen. Zur Verwirklichung dieses Gewerbegebietes müsste zunächst der Regionalplan und anschließend Flächennutzungspläne und Bebauungspläne aufgestellt werden. Die Gemeinde Langerwehe hat nach rund 10-jähriger Vorplanung ihr Gewerbegebiet “Am Steinchen” durch Aufstellung des Bebauungsplanes auf den Weg gebracht. In dem Sondergebiet für Einzelhandel an der Hauptstraße ist unter anderem ein Verbrauchermarkt mit Vollsortiment geplant. Bis zur Fertigstellung der Erschließung und Beginn der Vermarktung dürfte ein weiteres Jahr vergehen. Anzumerken ist noch, dass die CDU nun eine interkommunale Zusammenarbeit mit der Stadt Düren anstrebt. Dagegen hat sie ein bereits fertig ausgehandeltes Vertragswerk über die interkommunale Zusammenarbeit der Bauhöfe der Gemeinden Inden und Langerwehe jüngst abgelehnt, obwohl auf anderen Gebieten seit Jahren gut und erfolgreich zusammen gearbeitet wird.

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