Drohende Schließungen von Kitas im Kreis Düren

25 Juli 2014

FDP-Ortsverbände befürchten zunehmend drohende Schließungen von Kindertagesstätten in freier Trägerschaft im Kreis Düren

Die FDP-Ortsverbände Nörvenich, Langerwehe und Kreuzau haben mit großer Sorge die heutige Kritik der SPD-Fraktion des Landtages am Kinderbildungsgesetz (KiBiZ) aufgenommen. Die Kitas seinen danach insgesamt unterfinanziert.

“Es ist mehr als bedenklich, dass sich die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD kurz nach Verabschiedung der 2. Revision des Kinderbildungsgesetztes mit dieser fundamentalen Kritik zu Wort meldet”, so die FDP-Vorsitzende des OV Nörvenich und Landtagsabgeordnete Ingola Schmitz. “Dass die Pauschalen nicht auskömmlich sind und die gestiegenen Sach- und Personalkosten aufwiegen, war vor Verabschiedung der KiBiz-Revision völlig klar” ergänzt ihr Stellvertreter Rudi Heimerl, “wir haben bespielsweise in Rath und Wissersheim bereits um unsere Kitas kämpfen müssen.”

“Die Kommunen übernehmen immer mehr solcher Problemfälle und stoßen sie an den Kreis ab”, erklärt Rudi Frischmuth, Mitglied des Ortsverbandes Langerwehe und ehemaliger stellvertretender Landrat, “Das bedeutet im Klartext, dass der Kreis die Jugendamtsumlage weiter erhöht und damit auch die Kommunen ihre Kreditlinie erhöhen müssen.” Der FDP-Vorsitzende des OV Kreuzau Egbert Braks gibt zu bedenken: “In der Gemeinde Kreuzau gibt es neun Kindergärten und als Besonderheit einen Waldkindergarten. Fünf Kindergärten befinden sich in Trägerschaft der katholischen Kirche. Träger von vier Einrichtungen ist die Gemeinde Kreuzau.  Träger des Waldkindergartens ist der Sozialdienst Katholischer Frauen in Düren. Damit stehen die Kommune wie auch die katholische Kirche vor einer großen Herausforderung, es ist fraglich, ob alle Kitas weiter bestehen bleiben können.”

“Die ausgesprochene Kritik der Frau Altenkamp ist ein deutliches Eingeständnis des eigenen Versagens. Als FDP Fraktion des Landes fordern wir seit langem, dass das überarbeitet und verändert werden muss. Die SPD als Koalitionsfraktion hat es nicht getan.” ärgert sich Ingola Schmitz.

 

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